der cairn


 

Das Wort Cairn lässt sich auch folgendermaßen buchstabieren:
C
A
I
R
N

charakterfest und charakterstark
aktiv, ausdauernd und anschmiegsam
intelligent und individuell
robust und raubeinig
natürlich und nicht nachtragend


 

Der Cairn Terrier (gesprochen "Kern" oder mehr englisch "Kahrn) gilt als der ursprünglichste aller schottischen Terrier, der "Highlander" schlechthin, hat allerdings als Letzter seine offizielle Anerkennung durch den Kennel Club erhalten. Seine Vettern sind Scottish, Skye und West Highland White Terrier. Da viele dieser Hunde auf der Insel "Skye" vorkamen, wurden sie bis zum Jahr 1910 auch Shortcoated Skyes genannt. Der Name "cairn" bedeutet im Gälischen "Steinhaufen". Der Cairn Terrier weist die verschiedenen Steinfärbungen auf und die britische Gewichtseinheit "stone" beträgt 14 englische Pfund, dieses Gewicht war lange der Standard für die Rasse. Wenn Du von so einem Hund begleitet wirst, wirst Du die Aussprache, Schreibweise und Bedeutung des Namens noch hundert Mal erklären müssen.

Eine der frühesten Aufzeichnungen stammt von John Lesley aus dem Jahre 1436. Es wurde ein furchtloser, schneller, scharfer Jagdhund beschrieben, dessen Aufgabe es war, in Höhlen und Bauten zu kriechen und Raubzeug bis hin zum Dachs zu töten. Dieser Jagdterrier wird gleichzeitig als fröhlich und freundlich im Verhältnis zum Menschen beschrieben. Sei Dir immer bewusst, dass es sich um einen Jagdhund, einen Arbeitshund handelt. Er jagt, wenn man es nicht durch sorgfältige Erziehung einzudämmen weiss, und will gefordert sein, arbeiten eben. Wenn er nicht ausgelastet ist, körperlich und kopfmässig, kann er leicht zur Nervensäge werden.

Der heute so beliebte Westie war einfach ein farbverblasster Cairn, der von einigen schottischen Clans, die alle eine Vorliebe für bestimmte Farbschläge gehabt zu haben schienen, rein gezüchtet wurde. Bis ins Jahr 1924 wurden Skye, Cairns und Westies noch miteinander gekreuzt, weisse Welpen aus Cairn - Würfen wurde als West Highland White Terrier ins Zuchtbuch eingetragen, farbige Welpen als Cairn Terrier. Danach trennten sich die Wege der beiden Rassen. Würde man die Westie-Haare einfach wachsen lassen, oder einen Cairn in den Hundesalon schicken, sähe man die enge Verwandtschaft. So ist der Cairn eine farbige, strubbelige Ausgabe seines "vornehmen" Verwandten.

 

 

Ansprüche an den Halter

Wenn Sie sich für einen Cairn Terrier entscheiden, ist die Auswahl seiner Zuchtstätte bei einem anerkannten Züchter, der dem Klub für Terrier (KfT), angeschlossen sein sollte, von größter Bedeutung, um einen gesunden und wundervollen Kameraden zu erhalten. Schon die Aufzucht prägt sein späteres Leben. Der Cairn Terrier ist ein Familienmitglied, das mit Ihnen zusammen durch dick und dünn geht. Er ist kein Zwingerhund, den man nur hervorholt, wenn man gerade Lust dazu verspürt. Unter einer solchen Haltung würde seine seelische Verfassung leiden.

Zur Pflege sei an dieser Stelle nur soviel gesagt: es ist ausreichend, wenn man den Cairn Terrier einmal in der Woche mit einem Stahlkamm gründlich durchkämmt. Je nach Fellwachstum muss er zwei- bis dreimal im Jahr getrimmt werden. Das Trimmen kann man selbst erlernen oder es von seinem Züchter durchführen lassen. Keinesfalls sollte man seinen Cairn Terrier in einem Hundesalon abgeben, dort wird der Hund nach unseren Erfahrungen nur geschoren, was zu ernsthaften Fellschäden führt, die Gesundheitsschäden und Allergien hervorrufen können.

 

 

Ernährung

Ursprünglich stammt der Cairn Terrier aus Schottland und wurde dort unter kargen Bedingungen gehalten. Dazu gehörte auch das seine Ernährung recht einfach war. Er kann mit normalem Hundefutter ausreichend ernährt werden und braucht keine besonderen Futtersorten. Man muss nur darauf achten, dass das Futter wenig Eiweiß enthält. Eine hochwertige und zu üppige Ernährung führen bei den Cairn Terriern zu Hautproblemen.



Allgemein

Dieser lebhafte, lustige und sehr aktive Hund mit einem gewissen Hang zur Selbstständigkeit gehört zu den kleinen Hunderassen. Ursprünglich in Schottland als Arbeitsterrier für die Jagd auf Niederwild gezüchtet hat er sich zu einem hervorragenden, besonders kinderfreundlichen Familienhund entwickelt und passt sich aufgrund seiner Größe den menschlichen Verhältnissen und dessen Umgebung hervorragend an. In der Wohnung verhält er sich ruhig und ist kein Kläffer, aber trotzdem wachsam und zeigt draußen sein unerschrockenes Terriertemperament.

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